Modellbau, Helikopter


Baubericht:

Ein Robinson R22 Beta II (in gelb) mit der Technik vom 450er T-Rex (Clone) im Maßstab 1:10

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Original Robinson R22 Beta II

Aus Wikimedia Commons, dem freien Medienarchiv Urheber:Craig Sunter from Manchester, UK

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Der fertige Nachbau:

 

 Robinson R22 Beta II

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Das Landegestell  (wird schwarz lackiert) besteht aus unter Wärme gebogenen 4mm Alurohr und 3mm Carbonstäben.

Die Kufen wurden aus 5mm Alurohr gefertigt.

 

Für das Heckleitwerk verwendete ich alte Holzrotorblätter vom 450er.

Die Verkleidung für den Heckausleger, wurde aus Papier wie ein Tüte gedreht und

 mit dem Teil einer alten Damen-Strumpfhose ;-) überspannt  und Expoxid Harz laminiert.

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Den Zahnriemenantrieb wurde gegen einen Starrantrieb getauscht und ein Kreuzgelenkt eingebaut,

weil der Heckausleger vom R22 ca. 10° nach oben geknickt werden musste.

Die Beste Methode  Heckauslegerrohr zu knicken ist, die vorgesehen Stelle mit einer Lötlampe zu erhitzen und

vorsichtig  zu biegen. Bitte feuerfeste Handschuhe verwenden!!!

Anmerkung

Erkenntnis aus den ersten Testflügen:

Nach einer (nicht SO) harten Landung musste ich feststellen, dass sich das Heckrohr nach unten gebogen hat. Der Grund ist, dass durch den Aufprall am Boden, sich die Masse des Heckrotors multipliziert.

Daher habe ich einen einfache Heckrohrspanner aus Draht konstruiert, der sich  - nach noch einer harten Landung - schon bewährt hat.

 

...und aus diesem Grund, wurde auch die Haupt-Rotorwelle (5mm Silberstahl) um 38mm verlängert.

Auch die beiden Anlenkhebel mussten verlängert werden.

Verlängerte  Flybarless Rotorwelle Robinson R22 Beta II

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Den Heckrotor habe ich um 180° gedreht und musste - weil der Heckrotor in die verkehrte Richtung lief -

das Kegelzahnrad abziehen und auf der andern Seite wieder aufpressen.

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Nun bin ich dabei, die Kanzel  aus einer FCKW PU Hartschaumplatte zu formen.

Das Urmodell  ist bereit für den Gipsabdruck.

Eine Hälfte ist fertig. Mit Isolierband habe ich markiert, wo die Scheiben ausgeschnitten werden müssen.

Nun wären beide Hälften zum lamenieren mit Epoxidharz und Glasfasermatte bereit.

Vorher muss die Oberfläche noch zuerst mit Wachstrennmittel und dann mit Folientrennmittel eingelassen werden.

 

Rotorwellenverkleidung

 Gipsform für Seitenscheibe

 

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Um das Erscheinungsbild des R22 authentisch wie möglich zu halten, habe ich den Heckrotor um 90° gedreht...

....den Heckservo zurück in den Rahmen versetzt...

 

...und dazu wurde es auch notwendig, das Gestänge für die Heckanlenkung (Pitch) "neu zu erfinden".

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Nach vielem Herumprobieren - Tönungsspray ist nicht zu empfehlen -  ist es mir endlich gelungen die Scheiben zu tönen:

Zum Tönen, verwendete ich eine Folie, die zum Abdunkeln von Autoscheiben dient. Diese ist in jedem Autozubehörgeschäft (z.B. Fa. Forstinger) oder im Internet erhältlich.

Der  dünne durchsichtige  Schutz wird abgezogen und dann die  Folie mit einem weichen Lappen blasenfrei  auf das Tiefziehmaterial (PVC, VIVAK etc.) aufgerieben.

Es auch möglich, Folien zu verwenden, mit denen man die Rückleuchten von Autos überzieht.

 

Frontscheibe tiefgezogen. Mit den Seitenscheiben wird  gleich verfahren.

 

Gebläsekasten: geformt aus FCKW PU Hartschaumplatte, mit Epoxydharz überzogen und lackiert.

 Selbst gefertigtes Zubehör wie:

Antenne

Auspuff

Heckrotor-Schutz

Zusammenbau vor dem Lackieren, ob alles zusammenpasst

Teile  lackiert

Der Robinson R22 Beta II wäre nun zum Zusammenbau  fertig.

Zuerst muss ich ihn aber noch mit dem Flybarlesssystem (Tarot ZYX), flugfähig machen.

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So das Flybarless funktioniert

Nun geht es zu den Details und Einbauen:


Als letzen Schritt kommt die "Hochzeit"- also  in den Rumpf kommt Motor/Rahmen........

NACH 400 STUNDEN Bauzeit -  FERTIG:

ABFLUGGEWICHT: 1051 Gramm

Gitter für Motorabluft

Ein Video folgt demnächst.......